Asbestfassade sanieren und neu verkleiden
Fassade & Verkleidung

Asbestfassade sanieren und neu verkleiden

Faserzementschindeln und Fassadenplatten abnehmen, entsorgen und die Hülle neu aufbauen.

Kleinformatige Faserzementschindeln und großformatige Fassadenplatten prägen viele Bauten der Sechziger bis Achtziger. Bewittert und teils moosbewachsen geben sie mit den Jahren Fasern an die Umgebung ab. Der Rückbau ist zugleich die Gelegenheit, die Fassade energetisch neu aufzubauen.

Rückbau mit Gerüst und Abschirmung

Fassadenarbeiten laufen über ein Gerüst mit Staubschutznetz. Die Platten werden befeuchtet, einzeln gelöst und direkt verpackt, statt sie nach unten zu werfen. Der Bereich vor der Fassade wird abgesperrt, Fenster bleiben geschlossen. In dicht bebauten Berliner Lagen stimmen wir Absperrung und Anlieferung vorab mit Nachbarn und Bezirk ab.

Rückbau mit Gerüst und Abschirmung

Unterkonstruktion und Nebenbauteile

Hinter der Verkleidung finden sich häufig weitere belastete Bauteile: asbesthaltige Dichtungsbahnen, Fensterbankanschlüsse, Brandschutzstreifen. Auch die Dämmung dahinter ist oft alte Mineralwolle, die als KMF entsorgt werden muss. Wir erfassen diese Schichten bei der Besichtigung, damit die Kalkulation belastbar bleibt.

Unterkonstruktion und Nebenbauteile

Neue Fassade im selben Zug

Nach dem Rückbau steht die Fassade offen – der richtige Moment für den Neuaufbau. Ob hinterlüftete Verkleidung, Wärmedämmverbundsystem oder Putzfassade: Weil Gerüst und Baustelle stehen, entfallen die Kosten für eine zweite Einrichtung. Für die Dämmung greifen zudem die üblichen Förderprogramme.

Neue Fassade im selben Zug

Ihre Vorteile bei der Fassadensanierung

Gerüst mit Staubschutznetz und Absperrung
Einzeldemontage ohne Plattenbruch
Erfassung von Unterkonstruktion und alter Dämmung
Getrennte Entsorgung von Asbest und KMF
Neuverkleidung oder Dämmung im selben Ablauf

Häufige Fragen

Was kostet die Sanierung einer Asbestfassade?

Für Rückbau und Entsorgung liegen die Kosten meist zwischen 50 und 120 Euro pro Quadratmeter, abhängig von Gebäudehöhe, Gerüstaufwand und Plattenformat. Die neue Fassade wird separat kalkuliert.

Muss die alte Dämmung mit raus?

Meistens ja. Mineralwolle aus der Zeit vor 1996 gilt als krebsverdächtig und wird als KMF-Abfall entsorgt. Sie ist zudem nach Jahrzehnten oft sackig oder feucht und energetisch ohnehin am Ende.

Können Nachbarn oder Mieter währenddessen bleiben?

Ja. Bei Außenarbeiten an fest gebundenem Material genügen Absperrung, Staubschutz und geschlossene Fenster. Wir informieren die Bewohner vorab über Zeitraum und Verhaltensregeln.

Unverbindliche Einschätzung anfordern

Schicken Sie uns ein paar Fotos oder vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin. Sie erhalten eine realistische Einschätzung zu Aufwand, Ablauf und Kosten.