Schadstoffsanierung über Asbest hinaus
Alle Gebäudeschadstoffe

Schadstoffsanierung über Asbest hinaus

KMF, PAK, PCB, Holzschutzmittel, Schimmel: belastete Bausubstanz fachgerecht entfernen.

Wo Asbest gefunden wird, sind selten nur Asbestfasern das Problem. Alte Mineralwolle, Teerkleber unter dem Parkett, PCB-haltige Fugenmassen oder mit Holzschutzmitteln behandelte Dachstühle tauchen in denselben Baujahren auf. Wir sanieren diese Stoffe im selben Zug – das spart einen zweiten Aufbau der Schutzmaßnahmen.

Erst analysieren, dann öffnen

Vor der Sanierung klären wir, welche Stoffe tatsächlich vorliegen. Künstliche Mineralfasern aus der Zeit vor 1996 gelten als krebsverdächtig, Teerkleber enthält PAK, Fugendichtmassen aus den Sechzigern und Siebzigern häufig PCB. Jeder Stoff hat eigene Grenzwerte, Schutzmaßnahmen und Entsorgungswege – deshalb steht die Analyse am Anfang.

Erst analysieren, dann öffnen

Verfahren nach Stoff und Objekt

Je nach Befund entfernen, beschichten oder kapseln wir das Material. Nicht immer ist der vollständige Rückbau die wirtschaftlichste Lösung: Eine dauerhaft überbaute PAK-Schicht kann unter bestimmten Bedingungen verbleiben. Was möglich ist, hängt von Nutzung, Zustand und geplantem Umbau ab – wir legen beide Wege mit Kosten nebeneinander.

Verfahren nach Stoff und Objekt

Gewerbe und laufender Betrieb

In Gewerbe- und Industrieobjekten planen wir Sanierungen abschnittsweise, damit der Betrieb weiterläuft. Arbeiten außerhalb der Betriebszeiten, klar abgegrenzte Bereiche und tägliche Übergaben gehören dazu. Für Ausschreibungen liefern wir die Leistungsverzeichnisse in prüfbarer Form.

Gewerbe und laufender Betrieb

Unser Leistungsumfang

KMF, PAK, PCB, Schwermetalle, Holzschutzmittel, Schimmel
Analyse und Sanierungskonzept aus einer Hand
Entfernen, Beschichten oder Kapseln nach Wirtschaftlichkeit
Wohn-, Gewerbe- und Industrieobjekte
Abschnittsweise Sanierung im laufenden Betrieb
Getrennte Entsorgung mit Nachweis je Stoffgruppe

Häufige Fragen

Was zählt alles zu den Gebäudeschadstoffen?

Neben Asbest vor allem künstliche Mineralfasern, PAK aus Teerprodukten, PCB aus Fugenmassen und Anstrichen, Schwermetalle wie Blei, Holzschutzmittel wie PCP und Lindan sowie mikrobielle Belastungen durch Schimmel.

Woran erkenne ich alte Mineralwolle?

An Baujahr und Kennzeichnung: Dämmstoffe ab 1996 tragen in Deutschland das RAL-Gütezeichen für biolöslichen Faserstaub. Fehlt dieser Nachweis und stammt die Dämmung aus einem älteren Bau, wird sie wie alte Mineralwolle behandelt.

Können mehrere Schadstoffe zusammen saniert werden?

Ja, und das ist meist günstiger. Schutzmaßnahmen, Abschottung und Baustelleneinrichtung werden nur einmal aufgebaut. Getrennt werden muss lediglich die Entsorgung, weil jede Stoffgruppe ihren eigenen Weg nimmt.

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