Asbestentsorgung mit lückenlosem Nachweis
Entsorgung & Nachweisführung

Asbestentsorgung mit lückenlosem Nachweis

Verpackung, Transport und Deponierung asbesthaltiger Abfälle – mit allen Papieren, die Behörden verlangen.

Asbesthaltige Abfälle sind gefährlicher Abfall. Sie dürfen weder im Bauschutt noch auf dem Wertstoffhof landen, sondern gehören staubdicht verpackt auf eine zugelassene Deponie. Wir übernehmen die Entsorgung als geschlossenen Prozess – von der Verpackung an der Baustelle bis zum Nachweis in Ihren Unterlagen.

Verpacken statt umschichten

Asbestabfälle werden direkt am Ausbauort staubdicht verpackt: Platten in zugelassenen Big Bags, kleinteiliges Material in reißfesten Foliensäcken, kontaminierter Staub in Behältern mit Deckel. Umschichten oder Zerkleinern ist tabu, weil dabei genau die Fasern frei werden, die die Sanierung eigentlich verhindern soll. Jeder Behälter wird gekennzeichnet und bis zur Abholung gesichert gelagert.

Verpacken statt umschichten

Transport und Deponie

Der Transport erfolgt durch zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe zu Deponien, die asbesthaltige Abfälle annehmen dürfen. In Berlin und Brandenburg sind das nur wenige Standorte, entsprechend planen wir die Abfuhr mit Vorlauf. Die Mengen werden gewogen und der Anlieferung eindeutig zugeordnet.

Transport und Deponie

Die Papiere, die Sie behalten

Für gefährliche Abfälle gilt die Nachweispflicht. Sie erhalten von uns Entsorgungsnachweis, Begleitscheine und die Wiegescheine der Deponie. Diese Unterlagen brauchen Sie, wenn das Gebäude verkauft, vermietet oder umgebaut wird – und bei Gewerbeobjekten spätestens bei der nächsten Prüfung durch die Behörde.

Die Papiere, die Sie behalten

Ihre Vorteile bei der Entsorgung

Zugelassene Big Bags und Behälter inklusive
Abholung und Transport durch Entsorgungsfachbetriebe
Deponierung auf genehmigten Anlagen
Entsorgungsnachweis, Begleit- und Wiegeschein
Auch reine Abfuhr ohne Rückbau möglich

Häufige Fragen

Was kostet die Entsorgung von Asbest?

Die reinen Deponiekosten liegen bei etwa 250 bis 450 Euro pro Tonne. Dazu kommen Verpackungsmaterial, Transport und der Arbeitsaufwand vor Ort. Für ein typisches Garagendach mit rund 40 Quadratmetern Wellplatten landet man inklusive Demontage meist im mittleren vierstelligen Bereich.

Darf ich Asbestplatten selbst zur Deponie bringen?

Kleinmengen aus dem privaten Bereich nehmen manche Deponien nach Voranmeldung an, wenn das Material bereits vorschriftsmäßig in Big Bags verpackt ist. Das Abnehmen der Platten selbst ist der kritische Teil – dabei entstehen die Faserbelastungen. Wir raten davon ab und übernehmen auf Wunsch nur die Verpackung und Abfuhr.

Wie erkenne ich, ob mein Abfall asbesthaltig ist?

Zuverlässig nur über eine Laboranalyse. Verdächtig sind alle Faserzement-Produkte, Bodenkleber und Dichtschnüre aus Gebäuden vor 1993. Im Zweifel lassen Sie eine Materialprobe untersuchen, bevor Sie etwas ausbauen.

Unverbindliche Einschätzung anfordern

Schicken Sie uns ein paar Fotos oder vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin. Sie erhalten eine realistische Einschätzung zu Aufwand, Ablauf und Kosten.